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MEDIENMITTEILUNG IWI, ISB, SIK, SWISSICT UND CH OPEN

Bern, 30. Juni 2016

IT-Beschaffungskonferenz 2016: Spannender Austausch zwischen Politik, Verwaltung und IT-Branche

Am Mittwoch, 24. August 2016 findet an der Universität Bern die fünfte IT-Beschaffungskonferenz statt. Die Konferenz wird durch Franz Grüter, Nationalrat und VR-Präsident von green.ch, eröffnet. Weitere Plenumsreferate halten Kay Lummitsch, Head of API Swisscom (Schweiz) AG sowie Philipp Bieri Leiter Einkauf IWB (Industrielle Werke Basel). Zudem informieren und diskutieren im Plenum Vertretende der avenir suisse, IG SAP CH, Eidgenössischen Finanzkontrolle und Swisscom über wettbewerbsrechtliche Fragestellungen und Abhängigkeiten von IT-Herstellern.

Ein Beitrag der «Rundschau» vom 4. Mai 2016 hat das Problem von freihändigen Vergaben bei IT-Projekten kürzlich wieder öffentlich aufgegriffen. Franz Grüter, Nationalrat und VR-Präsident von green.ch, beleuchtet in seinem Eröffnungsreferat die Beschaffung der öffentlichen Hand aus verschiedenen Blickwinkeln und bringt die Probleme auf den Punkt. Er zeigt auf, wie Projektziele erreicht werden können, unter anderem auch indem die gesamte Palette der Vergabeverfahren genutzt wird. In seinem Referat bezieht er Stellung als Politiker sowie als IT-Unternehmer und richtet klare Worte an die Beschaffer aber auch an die Anbieter. Mit seinen Handlungsempfehlungen schlägt Franz Grüter konkret vor, in welche Richtung die öffentliche Hand, die Wirtschaft und die Politik in den nächsten zehn Jahren steuern sollten, damit die Innovation im Schweizer IT-Markt gefördert wird.

Anschliessend präsentiert Philipp Bieri, Leiter Einkauf beim Basler Energieversorgungsunternehmen IWB, anhand von Praxisbeispielen, dass auch ohne die Wahl des freihändigen Verfahrens durchaus Spielräume für die Vergabestellen entstehen und wie Ausschreibungen effizient durchgeführt werden können. Kay Lummitsch, Head of API-Program Swisscom, vertritt die Anbieterseite und erklärt, wie die Planung und Beschaffung in einem hochagilen Umfeld umgesetzt werden und wie anhand der API-Entwicklung Herstellerabhängigkeiten und Projektkomplexität reduziert werden können. Die Abhängigkeit von IT-Herstellern wird am Nachmittag durch Dr. Samuel Rutz von avenir suisse vertieft. Ausserdem zeigt Peter Hartmann, Mitglied der IG SAP CH, die Folgen von Abhängigkeiten auf.

Acht Fachsessionen erlauben eine Vertiefung in weitere Themen. Diese umfassen technische Aspekte von IT-Beschaffungen, Grundlagen einer IT-Beschaffung, das Dialogverfahren, AGB und Verträgen, die Revision des BöB/IVöB sowie eine Session explizit für französisch-sprachige Teilnehmende. Ausserdem können vorgängig per E-Mail und vor Ort juristische Fragen zum öffentlichen Beschaffungswesen gestellt werden, die von spezialisierten Juristinnen und Juristen beantwortet werden.

Bereits haben sich über 130 Teilnehmende aus der ganzen Schweiz angemeldet und auch die fünfte Ausgabe der IT-Beschaffungskonferenz beweist sich als einer der grössten Anlässe, an welchem sich Politik, Verwaltung und IT-Anbieter mit IT-Beschaffungen auseinander setzen und austauschen. Die Konferenz findet an der Universität Bern im vonRoll Areal statt. Das Tagesprogramm und die Anmeldung sind online zugänglich auf www.itbeschaffungskonferenz.unibe.ch 

 

Kontakte zum Programmkomitee

IWI: Laura Kieser, Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern, laura.kieser@iwi.unibe.ch, +41 31 631 38 79
ISB: Peter Fischer, Delegierter für die Informatiksteuerung Bund, peter.fischer@isb.admin.ch, +41 58 46 5 98 98
SIK: Grégoire Hernan, stv. Geschäftsleiter, greg.hernan@sik.ch, +41 31 320 00 02
swissICT: Marcel Gamma, Kommunikations-Verantwortlicher, marcel.gamma@swissict.ch, +41 43 336 40 28
CH Open: Gerhard Andrey, Mitglied des Vorstands, gerhard.andrey@ch-open.ch