Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit

CAS Technologie-Beschaffungen ab August 2020

Der «CAS Technologie-Beschaffungen» bietet eine Vertiefung in die ICT-Beschaffungen und weitere Digitalisierungsthemen. Dabei wird nicht nur die Sichtweise von öffentlichen Auftraggebern, sondern auch die von Beschaffungsstellen aus der Privatwirtschaft behandelt. Somit richten sich diese Module sowohl an öffentliche Stellen wie auch an Unternehmen und andere Organisationen, die nicht den Vorgaben der Beschaffungsgesetzgebung unterliegen.

Zielgruppe CAS Technologie-Beschaffungen

  • Kader: von öffentlichen Stellen und aus der Privatwirtschaft
  • Beschaffungsstellen: Beschaffende, die ICT-Beschaffungen durchführen
  • Fachstellen: Fachleute von öffentlichen Institutionen und privaten Firmen, die ICT-Leistungen benötigen
  • ICT-Anbieter: Sales-Personen und Fachleute von ICT-Unternehmen

 

Nächster Informationsabend:

  • Di, 30. Juni 2020
  • Zeit: 17:00 – 18:00 Uhr
  • Ort: Universität Bern oder online via Zoom
  • Anmeldung: Via Anmeldeformular

Studienaufbau

Der «CAS Technologie-Beschaffungen» beinhaltet drei Module, die dem Fachausweis angerechnet werden können. Das sechste Modul besteht aus drei einzelnen Weiterbildungstagen, die zu aktuellen Themen rund um Technologie-Beschaffungen durchgeführt werden.

Module und Modulinhalte

Dieses Modul verfügt über zwei Schwerpunkte:

  1. Nach der erfolgten Evaluation und der Angebotsöffnung führen Spezialisten/Spezialistinnen für öffentliche Beschaffung Angebotspräsentation, Bereinigungen und Auftragsklärungen durch.
    Mit dem Zuschlagsempfänger ist ein Vertrag abzuschliessen.
  2. Nicht berücksichtigte Anbieter können nach der erfolgten Zuschlagsverfügung die Durchführung eines Debriefings verlangen.

Im Rahmen von rund 20 Lektionen werden die Grundsätze von Gesprächs- und Verhandlungstechnik vermittelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, wie sie dank professioneller Kommunikation schwierige Gespräche erfolgreich planen und durchführen können. Sie erhalten wertvolle Hinweise und Denkanstösse, wie sie schwierige Informationen einfühlsam und gewinnbringend für ihre eigene Partei weitergeben und sich anbahnende Konflikte entschärfen. Weiter wird geübt, wie sie mit unterschiedlichen Reaktionen der Gesprächsteilnehmer umgehen können.

Als Spezialgebiet wird die Kunst der Mediation und Moderation eingeführt.

Didaktische Formen sind: Vorträge, Plenumsdiskussionen, Gruppen- und Einzelarbeiten, Praxisübungen.

Ein Referat, wo die Debriefing-Situation, inkl. Zusammenarbeit mit internen Juristinnen und Kommunikationsabteilungen, ausgebreitet wird, wird durch ein/e Gastreferentin vorgetragen.

Modulverantwortlicher

Adrian Hässig

Adrian Hässig kommt ursprünglich aus der Software-Analyse und -Entwicklung. Er ist bereits seit Mitte der 1980er-Jahre nach einer fundierten Ausbildung in der Informatik tätig. Immer wieder wird er in komplexen Beschaffungsprojekten von Anbietern und Beschaffungsstellen konsultiert. Seit seiner Weiterbildung CAS in Business Coaching und dem eidg. Fachausweis betrieblicher Mentor steht er als Sparringpartner, Verhandlungsführer und selbständiger Berater zum Einsatz. Er ist für Firmen wie Microsoft, Die Post, PubliBike, die BVB und viele andere tätig.

Gastreferierende

Thomas Loepfe

Thomas Loepfe ist zurzeit als Projektleiter bei der Direktion für Inneres und Justiz, im Amt für Dienstleistungen und Ressourcen, tätig. Nebst den Projekten führt und führte er mehrere Ausschreibungen in diversen Ausprägungen vor. Zudem beratet Loepfe die Abteilung Informatik in Belangen wie Vertragsverlängerungen und freihändige Vergaben. Beispiele aus seiner aktuellen und vergangenen Tätigkeit - mit Fokus auf ICT Beschaffung - sind: Beschaffung einer Lösung zur digitalen Nutzungsplanung im Kanton Bern: WTO Ausschreibung, Evaluation, Verträge und Lieferantenmanagement, Beschaffung von Dienstleistungen in offenen und Einladungsverfahren zur Unterstützung in Projekten, Beschaffung einer Funklösung im Bereich öffentlicher Verkehr mittels einem Dialogverfahren (Entwicklung und Lieferung) und einem «normalen» offenen Verfahren (Zubehörgeräte), Durchführung von Verhandlungen und Debriefings und Abwicklung von Projekten zur Digitalisierung der kantonalen Verwaltung (eGov) mit externen Partnern.

Michael Imboden

Michael Imboden ist seit 2001 in der ICT Branche tätig und ist momentan als Beschaffungsspezialist Anbieter, Projektleiter und Business Analyst bei Loop IT tätig. Imboden hat einen MAS-IT an der Softwareschule Bern abgeschlossen und ist mit den Fachbereichen Requirements-Engineering, Software-Engineering und Projektmanagement vertraut. Ausserdem hat er in den letzten 4 Jahren über 20 Angebote für öffentliche Ausschreibungen ausgeschrieben, Debriefings bei verlorenen und gewonnenen Ausschreibungen durchgeführt und Vertragsverhandlungen bei gewonnen Ausschreibungen geleitet.

Welcher Weg führt vom leeren Blatt bis zum unterschriftsreifen Vertragswerk? Diesem Model wird der Ansatz des ‚Legal Engineering‘ als Vorgehensmethodik zugrunde gelegt. Er bezieht folgende Elemente mit ein: Interessenanalyse, Zieldefinition, Risiko- und Chancenanalyse, vertragliche Regelungsstrategien, Koordination mit dem Projektmanagement und Qualitätssicherung. Es wird ein Überblick über typische Elemente von ICT-Projektverträgen (Beschaffung von ICT-Systemen, Softwareentwicklung, Integrations- und Migrationsprojekte) und von ICT-Servicever­trägen gegeben (z.B. Wartung, Outsourcing, Cloud Services). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Prozessen zum Vertragsvollzug (Claim Management, Change Management, Eskalationsverfahren).

Modulverantwortlicher

Dr. Wolfgang Straub, LL.M.

Wolfgang Straub studierte an den Universitäten Bern, Basel, Lausanne und Genf (Anwaltspatent 1994, Dr. iur. 1996, LL.M. 2001). Er ist Partner bei Krneta Advokatur Notariat und berät private und öffentliche Auftraggeber juristisch bei der Beschaffung von IT-Systemen und IT-Services. Er begleitet insbesondere öffentliche Ausschreibungsverfahren und erstellt und verhandelt Verträge. Zudem ist er als Gutachter im Bereich Informatik- und Vergaberecht tätig. Neben seiner Tätigkeit als Modulverantwortlicher und Dozent im CAS-Programm ICT-Beschaffungen der Universität Bern wirkt er regelmässig an Fachveranstaltungen mit und hat mehrere Bücher zum IT-Recht veröffentlicht (siehe www.it-recht.ch).

Gastreferierende

Michaela Weibel

Michaela Weibel bringt eine mehrjährige und ausgewiesene Erfahrung im Bereich Beschaffung mit. Seit 2013 verantwortet sie das Kompetenzcenter für Ausschreibungen und Evaluationen bei der Schweizerischen Post. In ihrer Funktion begleitet sie unter anderem auch regelmässig Beschaffungsprojekte im Bereich ICT.

Der Einkauf als Organisation und Funktion gewinnt seit den 70er Jahren immer mehr an Bedeutung und Einfluss. In einer vernetzten, und beschaffungstechnisch komplexen Welt steigen die Ansprüche an den Einkauf stetig an. In diesem Modul bauen wir auf dieser Theorie auf, lernen Werkzeuge kennen, erkennen Zusammenhänge und Herausforderungen im Management, dem Strategischen und dem operativen Einkaufsgeschäft der ICT Branche. Neben dem Knowhow Aufbau in Bereichen wie der Bedarfsanalyse, Marktforschung, Lieferantenklassifizierung -und Management werden im Modul Möglichkeiten erarbeitet, proaktiv auf mögliche Störungen im Einkaufsbusiness reagieren zu können. Massnahmen und Handlungen bauen hierbei immer auf der nachhaltigen Entwicklung in der „Supply-Chain“ auf. Der Bereich „Innovation“ wird als Aufgabe und Herausforderung in verschiedenen Fachreferaten, aus Sicht Prozess, Projektumsetzung und Vergabeverfahren behandelt. Erlerntes wird in Fallstudien umgesetzt und vertieft.

Modulverantwortlicher

Leonhard Bastian

Bastian Leonhard ist seit 2002 in verschiedenen Funktionen und Rollen in Einkaufsorganisationen tätig. Aktuell ist er bei der SBB für das Category Management für die Bereiche Signalanlagen/Zugbeeinflussung und Telekommunikation verantwortlich. Schwerpunkte sind neben dem Portfoliomanagement die strategische Ausrichtung der Fachteams auf das Sourcing von neuen Technologien und die stetige Anpassung auf sich verändernde Marktgegebenheiten. Er hat den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, mit Schwerpunkt industrielle Technik, absolviert. Nach seinem Berufseintritt im Bereich Automotive führte sein Weg vom Spezialgetriebebau über die Medizinaltechnik, hin zur Telekommunikation und aktuell zur Bahnbranche. Seit 10 Jahren begleitet er Ausschreibungen im ICT Bereich, dies erst im privaten und aktuell im öffentlichen Bereich unter Submissionsrecht.

Was denken sich die Leute von der IT eigentlich? Warum dürfen wir nicht einfach das beschaffen, was wir wollen? Und warum ist die IT eigentlich so teuer? In diesem Block wird ein Überblick über die Komponenten einer IT-Infrastruktur gegeben und welche Governance-Strukturen deren Beschaffung und Betrieb regeln. Über ICT-Strategien wird gesteuert, welche IT-Infrastruktur eine Organisation zur Unterstützung ihrer Ziele aufbaut. Die Planung und Durchführung von IT-Projekten ist ein zentrales Handlungsinstrument zur Entwicklung von IT-Infrastrukturen. Die Perspektiven von IT-Abteilungen werden verdeutlicht und Zielkonflikte zu den Interessen von Anwenderorganisation diskutiert. Bezüglich der Durchführung von IT-Projekten werden traditionelle Ansätze am Beispiel von Hermes und agile Ansätze am Beispiel von Scrum gegenübergestellt. Im Zusammenhang mit IT-Projekten wird auf die besondere Rolle von Anforderungen eingegangen. Zudem wird das wichtige Thema Individualsoftware versus Standardsoftware sowie Mischformen zwischen diesen besprochen. Auf Fragen wie Standardisierung und Abhängigkeiten von IT-Herstellern wird eingegangen. Zudem werden die Begrifflichkeit der Digitalen Nachhaltigkeit eingeführt und die Bedeutung von Open Source Software beleuchtet.

Modulverantwortlicher

Prof. Dr. Thomas Myrach

Prof. Dr. Thomas Myrach studierte Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik an den Universitäten Kiel und Bern. Nach einer Lehrstuhlvertretung an der RWTH Aachen folgte er seinem Ruf an die Universität Bern, wo er seit 2002 als Ordinarius und Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik wirkt und die Abteilung Informationsmanagement leitet. Neben seiner Tätigkeit in der grundständigen Lehre teilt er sein Wissen auch in verschiedenen Weiterbildungsgängen zu Themen der Digitalisierung.

Gastreferierende

Dr. Matthias Stürmer

Dr. Matthias Stürmer ist Leiter der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern. Dort befasst er sich als Oberassistent in der Lehre, Forschung und Beratung mit Open Source Software, Open Data, Open Government und ICT-Beschaffungen. Zuvor arbeitete er bis 2013 als Manager bei EY (Ernst & Young) im Bereich IT Advisory sowie als Projektleiter beim Schweizer Software-Unternehmen Liip AG. Bis 2009 doktorierte er an der ETH Zürich am Lehrstuhl für Strategisches Management und Innovation und erforschte die Zusammenarbeit zwischen Open Source Communities und Technologie-Unternehmen. Er hat an der Universität Bern Betriebswirtschaft und Informatik studiert. Matthias Stürmer ist seit 2006 Vorstandsmitglied der Swiss Open Systems User Group /ch/open, Mitgründer des Open Government Data Vereins Opendata.ch und Leiter der Working Group Office Interoperability bei der Open Source Business Alliance. Ausserdem ist er Geschäftsleiter der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit, Mitglied der SIK Arbeitsgruppen OSS und ICT-Beschaffung sowie EVP-Stadtrat von Bern.

Reto Maduz

Reto Maduz ist als COO und Partner für die operative Führung des SwissQ Geschäftsbereichs Consulting mit den Business-Units Agile, Requirements Engineering und Testing verantwortlich. Davor war er als Business Unit Leiter bei Zühlke und als Softwareentwickler, Qualitätsmanager sowie Projektleiter bei verschiedenen internationalen Konzernen tätig. 2009 war er Co-Gründer der SwissICT Fachgruppe "Lean, Agile & Scrum", die inzwischen zur grössten Agile Community der Schweiz herangewachsen ist. Seit 2012 ist er Mitorganisator der IT-Beschaffungskonferenz. Er spricht auf Konferenzen, an Universitäten und bei Kunden zu den Themen Agilität, SW Engineering und IT-Beschaffung. Reto Maduz studierte Elektrotechnik HTL mit Fachrichtung Computertechnik an der HSR und schloss ein Nachdiplomstudium im Bereich Dienstleistungsmanagement an der PHW als Wirtschaftsingenieur FH ab.

Viele ICT-Outsourcing-Projekte schlagen fehl. Oftmals werden die erhofften Vorteile (z.B. Kostenersparnisse) nicht erreicht. Die Gründe hierfür sind vielfältig und können sich über alle Phasen des Outsourcings erstrecken. Deshalb ist es wichtig, in jeder Phase – von der Entscheidung bis zum Beziehungsmanagement  – situativ richtig zu handeln. Am Anfang steht die Frage „Was“ ausgelagert werden soll. Es folgen die Fragen, an „Wen“ und „In welcher Form“ ausgelagert werden soll. Schließlich stellt sich die Frage, „Wie“ die Beziehung mit dem Vendor (oder den Vendoren) gestaltet und gesteuert werden soll. In diesem Modul werden diese Fragen anhand von Praxisbeispielen illustriert und diskutiert. Es werden jeweils Bezugs- und Klassifikationsrahmen vermittelt, die helfen, diese Fragen zu strukturieren und zu beantworten. Ein besonderer Fokus liegt auf dem situativen Entscheiden.

Modulverantwortliche

Prof. Dr. Jens Dibbern

Prof. Dr. Jens Dibbern promovierte an der Universität Bayreuth und habilitierte an der Universität Mannheim. Er ist seit 2009 Professor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Bern. Seine Forschung beschäftigt sich mit IT-Outsourcing, mit Kooperationen in der Softwareindustrie, mit der effektiven Nutzung von ERP-Systemen sowie mit IT-gestützten virtuellen Teams.

Dr. Thomas Fischer

Dr. Thomas Fischer leitet den Bereich Outsourcing und IT bei der Berner Kantonalbank AG (BEKB). In diesem Bereich verantwortet er den Betrieb sowie den Ausbau und die Weiterentwicklung der System- und Applikationslandschaft. Auch die Informationssicherheit, IT-Architektur und das Vendor Management sind in diesem Bereich angesiedelt. Das Vendor Management umfasst die Steuerung der verschiedenen Lieferanten insbesondere im IT- und Business Process Outsourcing (BPO). Zuvor arbeitete Thomas Fischer als Head of CIO Office bei der international tätigen Franke Gruppe sowie bei der Pricewaterhouse Coopers AG (PwC) in Frankfurt am Main. Bei PwC war er in der IT-Beratung und -Prüfung bei verschiedenen Unternehmen tätig. Nach seinem Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Erlangen-Nürnberg absolvierte er 2013 ein Doktorat über die Steuerung von Outsourcing-Partnerschaften an der Universität Bern.

Drei eigenständige Weiterbildungstage zu den Themen Ausschreibung und Vertragsgestaltung für agile Projekte, Cloud-Beschaffungen sowie IT Wartungs- und Supportverträge.

*Modul kann auch als einzelne Weiterbildungstage besucht werden.

Modulverantwortlicher

Dr. Matthias Stürmer

Dr. Matthias Stürmer ist Leiter der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern. Dort befasst er sich als Oberassistent in der Lehre, Forschung und Beratung mit Open Source Software, Open Data, Open Government und ICT-Beschaffungen. Zuvor arbeitete er bis 2013 als Manager bei EY (Ernst & Young) im Bereich IT Advisory sowie als Projektleiter beim Schweizer Software-Unternehmen Liip AG. Bis 2009 doktorierte er an der ETH Zürich am Lehrstuhl für Strategisches Management und Innovation und erforschte die Zusammenarbeit zwischen Open Source Communities und Technologie-Unternehmen. Er hat an der Universität Bern Betriebswirtschaft und Informatik studiert. Matthias Stürmer ist seit 2006 Vorstandsmitglied der Swiss Open Systems User Group /ch/open, Mitgründer des Open Government Data Vereins Opendata.ch und Leiter der Working Group Office Interoperability bei der Open Source Business Alliance. Ausserdem ist er Geschäftsleiter der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit, Mitglied der SIK Arbeitsgruppen OSS und ICT-Beschaffung sowie EVP-Stadtrat von Bern.

Gastreferierende

Dr. Wolfgang Straub, LL.M.

Wolfgang Straub studierte an den Universitäten Bern, Basel, Lausanne und Genf (Anwaltspatent 1994, Dr. iur. 1996, LL.M. 2001). Er ist Partner bei Krneta Advokatur Notariat und berät private und öffentliche Auftraggeber juristisch bei der Beschaffung von IT-Systemen und IT-Services. Er begleitet insbesondere öffentliche Ausschreibungsverfahren und erstellt und verhandelt Verträge. Zudem ist er als Gutachter im Bereich Informatik- und Vergaberecht tätig. Neben seiner Tätigkeit als Modulverantwortlicher und Dozent im CAS-Programm ICT-Beschaffungen der Universität Bern wirkt er regelmässig an Fachveranstaltungen mit und hat mehrere Bücher zum IT-Recht veröffentlicht (siehe www.it-recht.ch).

Reto Maduz

Reto Maduz ist als COO und Partner für die operative Führung des SwissQ Geschäftsbereichs Consulting mit den Business-Units Agile, Requirements Engineering und Testing verantwortlich. Davor war er als Business Unit Leiter bei Zühlke und als Softwareentwickler, Qualitätsmanager sowie Projektleiter bei verschiedenen internationalen Konzernen tätig. 2009 war er Co-Gründer der SwissICT Fachgruppe "Lean, Agile & Scrum", die inzwischen zur grössten Agile Community der Schweiz herangewachsen ist. Seit 2012 ist er Mitorganisator der IT-Beschaffungskonferenz. Er spricht auf Konferenzen, an Universitäten und bei Kunden zu den Themen Agilität, SW Engineering und IT-Beschaffung. Reto Maduz studierte Elektrotechnik HTL mit Fachrichtung Computertechnik an der HSR und schloss ein Nachdiplomstudium im Bereich Dienstleistungsmanagement an der PHW als Wirtschaftsingenieur FH ab.

Vladimir Riecicky

Vladimir Riecicky blickt auf eine langjährige Berufserfahrung im IT-Management in verschiedenen Disziplinen zurück. Er befasst sich insbesondere mit strategischen Fragestellungen betreffend Organisationsentwicklung und IT-Sourcing mit einem interdisziplinären Fokus.

Julia Bhend

Julia Bhend ist Rechtsanwältin bei Probst Partner AG in Winterthur und Zürich. Sie berät als ICT- und Vergaberechtsspezialistin Unternehmen und öffentliche Auftraggeber in Fragen des Technologie-, Telekommunikations- und Beschaffungsrechts, u.a. bei der Beschaffung von ICT-Dienstleistungen sowie bei Projekten zur Entwicklung und Implementierung von Software.

Roland Füllemann

Roland Füllemann ist Wirtschaftsinformatiker, IT-Beschaffungsberater und Gründer der Know-How Plattform referenzportal.ch. Seine ersten Erfahrungen mit dem Beschaffungswesen für Grossprojekte machte er als Mitarbeiter und Projektleiter einer kantonalen Finanzdirektion. Seit 2005 berät er mit seiner Firma example consulting Kantone, Städte, Hochschulen, Polizeikorps und andere öffentlichrechtliche Organisationen bei IT-Beschaffungsprojekten. Er ist spezialisiert auf die Applikationsarchitektur und Software-Beschaffung im Personalwesen (Human Resources), wo zunehmend Cloud-Lösungen zum Einsatz kommen.

Adrian Hässig

Adrian Hässig kommt ursprünglich aus der Software-Analyse und -Entwicklung. Er ist bereits seit Mitte der 1980er-Jahre nach einer fundierten Ausbildung in der Informatik tätig. Immer wieder wird er in komplexen Beschaffungsprojekten von Anbietern und Beschaffungsstellen konsultiert. Seit seiner Weiterbildung CAS in Business Coaching und dem eidg. Fachausweis betrieblicher Mentor steht er als Sparringpartner, Verhandlungsführer und selbständiger Berater zum Einsatz. Er ist für Firmen wie Microsoft, Die Post, PubliBike, die BVB und viele andere tätig.

* Modul kann auch als einzelne Weiterbildungstage besucht werden.

Termine 2020/2021

Donnerstag und Freitag von 9:15 bis 16:45 Uhr
Samstag von 9:15 bis 15 Uhr

 Modulbezeichnung

Modul

Unterricht

Leistungsnachweis

Kommunikation und Debriefing CAS 1 | FA 5 27./28./29. August 2020 Mündliche Prüfung: Mittwoch, 9. September 2020
Vertrag, Claim-Management und operative Beschaffungsabwicklung CAS 2 | FA 6 10./11./12. September 2020 Präsentation & Gespräch: Mittwoch, 14. Oktober 2020
Strategisches Beschaffungsmanagement CAS 3 | FA 7 29./30./31. Oktober 2020 Präsentation & Gespräch: Mittwoch, 11. November 2020
ICT-Strategie und ICT-Projekte CAS 4 19./20./21. November 2020 Prüfung: Mittwoch, 2. Dezember 2020
ICT Sourcing CAS 5 3./4./5. Dezember 2020 Prüfung: Mittwoch, 13. Januar 2021
Spezialthemen von Technologie-Beschaffungen* CAS 6

14./15./16. Januar 2021

Reflektionsarbeit: bis Mittwoch, 3. Februar 2021

* Modul kann auch als einzelne Weiterbildungstage besucht werden.

Studiengebühren

Varianten der Weiterbildungsteilnahme:

Variante

Preis

Inklusive

Ihr Vorteil

Gesamter DAS ICT-Beschaffungen CHF 18'500.- Integrationsarbeit für CHF 500.- anstelle einzelner Module für CHF 19'200.-
Ein einzelner CAS Öffentliche Beschaffungen oder Technologie-Beschaffungen CHF 9'600.- Abschlussarbeit für CHF 1'000.- anstelle sechs einzelner Module plus Abschlussarbeit für CHF 10'600.-
Alle 6 FA-Module zusammen CHF 8'600.-   anstelle sechs einzelner Module für CHF 9'600.-
Ein einzelnes Modul CHF 1'600.- Leistungsnachweis für CHF 200.- anstelle drei Weiterbildungstage plus Leistungsnachweis für CHF 2'000.-
Ein Weiterbildungstag CHF  600.- Ohne Leistungsnachweis  

Die Studiengebühren beinhalten: 

  • Modulunterricht
  • Diplomverleihung
  • Zugang zur E-Learning-Plattform
  • Schulungsunterlagen
  • Modulabschlüsse (Leistungsnachweise)
  • Getränke, Pausenverpflegung, Mittagessen
  • Abschlussarbeit

Beratungsgespräch vereinbaren

Gerne stehen wir Ihnen telefonisch, persönlich oder per E-Mail für eine Beratung zur Verfügung. Wir freuen uns über Ihre Anfrage über das Kontaktformular.


Oder besuchen Sie uns an einem unserer Infoanlässe:
Di, 30. Juni 2020 | Zeit: 17:00 – 18:00 Uhr | Raum: 002 oder 111 | Ort: Universität Bern, Engehaldenstrasse 8, 3012 Bern | oder online via Zoom: https://zoom.us/j/874829010 | Anmeldung: Via Anmeldeformular

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