Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit

Einzelne Module

Die Weiterbildung wurde neu modularisiert, sodass neu auch die Möglichkeit besteht, alle Module und bestimmte Weiterbildungstage einzeln zu besuchen.

Zielgruppe der einzelnen Module

Module des CAS Öffentliche Beschaffungen: 

  • Kader: von Bund, Kantonen, Gemeinden, öffentlich-rechtlichen Unternehmen usw.
  • Beschaffungsstellen: Einkäufer von öffentlichen Institutionen
  • Fachstellen: Fachpersonen von Stellen, die öffentlich beschaffen
  • Anbieter: Sales-Personen und Fachleute von Leistungserbringern
  • Beratungsunternehmen: Berater, die öffentliche Beschaffungen begleiten

Module des CAS Technologie-Beschaffungen:

  • Kader: von öffentlichen Stellen und aus der Privatwirtschaft
  • Beschaffungsstellen: Beschaffende, die ICT-Beschaffungen durchführen
  • Fachstellen: Fachleute von öffentlichen Institutionen und privaten Firmen, die ICT-Leistungen benötigen
  • ICT-Anbieter: Sales-Personen und Fachleute von ICT-Unternehmen

Studienaufbau

Die CAS bestehen aus je sechs Modulen. Im «CAS Öffentliche Beschaffungen» entsprechen vier CAS-Module den Modulen des eidgenössischen Fachausweises «Spezialist/-in öffentliche Beschaffung» (FA) und können somit dieser Ausbildung angerechnet werden. Der «CAS Technologie-Beschaffungen» beinhaltet drei Modulen, die dem Fachausweis angerechnet werden können. Das jeweils sechste Modul der zwei CAS besteht aus drei einzelnen Weiterbildungstagen, die zu aktuellen Themen rund um öffentliche Beschaffung bzw. Technologie-Beschaffungen durchgeführt werden. Die CAS und das DAS werden je mit einer Abschlussarbeit bzw. einer Integrationsarbeit abgeschlossen.

Alle Module können auch einzeln besucht werden. So kann ein CAS oder DAS über mehrere Jahr erworben werden. 

Module und Modulinhalte

Module CAS Öffentliche Beschaffungen

Welche Vorgaben gilt es bei der Vergabe von Aufträgen der öffentlichen Hand zu beachten? Der Einkauf von Gütern, Bau- und Dienstleistungen durch Bund, Kantone, Gemeinden, öffentlichen, teilweise auch privaten Unternehmen und weiteren öffentlichen Auftraggebern ist streng reguliert. Dieses Modul gibt eine Übersicht über die anwendbaren Rechtsgrundlagen auf der Grundlage des neuen Beschaffungsrechts (revidiertes BöB/revidierte IVöB), inklusive Geltungsbereich des öffentlichen Beschaffungsrechts, und geht auf die Besonderheiten gegenüber privaten Leistungseinkäufen ein.

Entlang des Ablaufs eines Vergabeverfahrens gehen die Dozenten in Form von Referaten und anhand von Praxisbeispielen auf die Phasen Vorbereitung, Ausschreibung, Offertöffnung, Angebotsprüfung, Evaluation (mit Bereinigung), ordentlicher oder ausserordentlicher Verfahrensabschluss (Zuschlag, Abbruch, Wiederholung), Rechtsmittelverfahren und Vertragsunterzeichnung ein. Der Blick auf den Rechtsschutz und das Beschwerdeverfahren sollen das gegenseitige Verständnis hinsichtlich der Zusammenarbeit von Einkäufern und JuristInnen im Beschwerdefall fördern. Eine Einführung zum Projektmanagement (Beschaffungsvorbereitung, Marktabklärung, Projektorganisation, Zeit- und Budgetplanung u.ä) sowie zur Nachhaltigkeit in der Beschaffung rundet den rechtlichen Teil ab.

Übungen und Falldiskussionen fördern die Interaktion zwischen den Teilnehmenden und den Dozenten. Der Fokus des Moduls liegt auf der Einführung in die (revidierten) rechtlichen Rahmenbedingungen und Vorgaben für das Vergabeverfahren sowie die Gerichtspraxis; dies als Grundlage für den CAS bzw. FA. Die praktische Umsetzung und Vertiefung bilden demgegenüber Gegenstand der nachfolgenden Module.

Modulverantwortlicher

Dr. Christoph Jäger

Dr. Christoph Jäger ist seit 2009 Rechtsanwalt bei Kellerhals Carrard, mit Schwerpunkt Staats- und Verwaltungsrecht, insbesondere öffentliches Beschaffungsrecht. Er berät Anbieter und Auftraggeber bei ihren Beschaffungen und vertritt sie vor Gericht. Daneben publiziert er regelmässig zu diesem Rechtsgebiet und wirkt als Referent an Fachveranstaltungen mit. Er ist Lehrbeauftragter an der ETH Zürich und Gastdozent für öffentliches Beschaffungsrecht an der Universität Bern.

Gastreferierende

Dr. Stefan Scherler

Dr. Stefan Scherler, Rechtsanwalt, Fachanwalt SAV Bau- und Immobilienrecht, ist seit 2010 Partner in der Kanzlei Scherler + Siegenthaler Rechtsanwälte AG in Winterthur. Er hat sich auf Fragen des öffentlichen Beschaffungsrechts und des Baurechts spezialisiert. Er berät Auftraggeber bei der Durchführung von Vergabeverfahren und vertritt sie vor Gericht. Daneben publiziert er regelmässig zum Vergaberecht und doziert in CAS- und MAS-Lehrgängen der Universitäten Bern, Freiburg und Zürich.

Julia Bhend

Julia Bhend ist Rechtsanwältin bei Probst Partner AG in Winterthur und Zürich. Sie berät als ICT- und Vergaberechtsspezialistin Unternehmen und öffentliche Auftraggeber in Fragen des Technologie-, Telekommunikations- und Beschaffungsrechts, u.a. bei der Beschaffung von ICT-Dienstleistungen sowie bei Projekten zur Entwicklung und Implementierung von Software.

Thomas M. Fischer

Thomas M. Fischer ist Vorsitzender der Beschaffungskonferenz des Kantons Bern und Leiter des Rechtsdiensts des Amts für Informatik und Organisation (KAIO), wo er u.a. ICT-Beschaffungen begleitet. Er unterrichtet Beschaffungsrecht und -methodik an der Fachhochschule Bern.

Claudia Schneider Heusi, LL.M., Kanzlei Schneider Rechtsanwälte AG

Claudia Schneider Heusi, LL.M., ist Rechtsanwältin, Fachanwältin SAV Bau- und Immobilienrecht. Sie ist seit 2003 Inhaberin der Kanzlei Schneider Rechtsanwälte AG in Zürich und im öffentlichen Beschaffungswesen sowie im Baurecht tätig. Sie übernimmt v.a. die Beratung und Vertretung öffentlicher Auftraggeber in Ausschreibungsverfahren und bei der Vertragsgestaltung sowie in Submissionsbeschwerdeverfahren. Sie erstellt Gutachten und publiziert regelmässig zu vergaberechtlichen Themen.

Thomas Häfliger

Thomas Häfliger ist Mitglied der Geschäftsleitung bei der APP Unternehmensberatung AG und berät seit 2008 Kunden in IT- und Organisationsprojekten. Einer seiner Schwerpunkte ist die Begleitung von öffentlichen Stellen bei Beschaffungsvorhaben. Er hat viele Ausschreibungen für Bund, Kantone und Gemeinden durchgeführt und war auch operativ als strategischer Einkäufer für Kunden tätig. Er hat seinen Master an der ETH Zürich in Management, Technologie und Ökonomie erhalten.

Eva Hirsiger

Eva Hirsiger hat Umweltnaturwissenschaften studiert und arbeitet seit 2016 bei der Stiftung PUSCH – Praktischer Umweltschutz. Dort unterstützt sie über die Plattform Kompass Nachhaltigkeit und mittels Kursen insbesondere Gemeinden bei der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung.

Beatrice Bichsel

Beatrice Bichsel ist Rechtsanwältin und leitet seit 2018 den Bereich Recht, Compliance und Beschaffung bei SBB Immobilien. In ihrer Funktion verantwortet sie die juristische und einkaufsseitige Betreuung von Hochbauprojekten und Facility Management Dienstleistungen (z.B. Begleitung von Ausschreibungen oder Claim-Verfahren) sowie die Erarbeitung von Vorgaben zur Beschaffungscompliance.

Dieses Modul vermittelt am ersten Tag die methodischen Grundlagen der Beschaffungsorganisation und -planung. Die Teilnehmenden lernen, welche Analysen sie vor der Durchführung einer öffentlichen Beschaffung durchführen müssen, und welche organisatorischen Grundlagen sie dafür schaffen müssen. Sie werden auch befähigt, eine Beschaffung im Lebenszyklus einer Leistung zu verorten.

Am zweiten Tag vermitteln wir den Teilnehmenden die rechtlichen und methodischen Grundlagen der Wahl des richtigen Beschaffungsverfahrens. Sie lernen, wie der Auftragswert bestimmt wird, welche Teilleistungen dafür zusammenzurechnen sind, und welche Schwellenwerte massgeblich sind. Vertieft wird dabei auf die Ausnahmegründe eingegangen, die eine überschwellige freihändige Beschaffung erlauben. In einer kurzen simulierten Gerichtsverhandlung („Moot Court“) lernen die Teilnehmenden, wie sie für oder gegen ein solches Vorgehen argumentieren können. Zudem vermittelt eine Führungsperson der Wettbewerbskommission den Teilnehmenden, wie sie bei der Planung und Abwicklung des Verfahrens Beschaffungsabreden erkennen und vermeiden können.

Am Ende des Moduls üben die Teilnehmenden in einer halbtägigen Gruppenarbeit, das Gelernte anhand eines Fallbeispiels in einen konkreten Beschaffungsplan umzusetzen. Abgerundet wird das Modul mit einem methodischen Baukasten zur Beschaffungszusammenarbeit unter mehreren öffentlichen Beschaffungsstellen.

Modulverantwortlicher

Thomas M. Fischer

Thomas M. Fischer ist Vorsitzender der Beschaffungskonferenz des Kantons Bern und Leiter des Rechtsdiensts des Amts für Informatik und Organisation (KAIO), wo er u.a. ICT-Beschaffungen begleitet. Er unterrichtet Beschaffungsrecht und -methodik an der Fachhochschule Bern.

Gastreferierende

Bettina Stucki

Bettina Stucki, Geschäftsführerin der Sourcing Partner AG, ist eidg. dipl. Einkäuferin und Absolventin des CAS für ICT-Beschaffungen der Uni Bern. Seit über zehn Jahren engagiert sie sich im Bereich der öffentlichen Beschaffungen als Beraterin und Projekteinkäuferin für Bund, Kantone sowie Sektorenunternehmen. Weiter unterstützt sie Beschaffungsstellen beim Auf- und Ausbau sowie bei der Optimierung der internen Beschaffungsorganisation – hierzu gehört auch das regelmässige Vermitteln von Beschaffungsrechtlichen und -technischen Inhalten.

Frank Stüssi

Frank Stüssi ist stellvertretender Direktor im Sekretariat der Wettbewerbskommission und leitet den Dienst Bau, in welchen die Bereiche Bau, Beschaffungen und Umwelt fallen. Seit 2006 beschäftigt er sich mit der Bekämpfung von Submissionsabreden (Kartellen im Beschaffungswesen) und entsprechend verantwortet er kartellrechtliche Verfahren, führt Sensibilisierungen von Beschaffungsstellen durch und erarbeitet behördeninterne Positionen zum Beschaffungsrecht. Er studierte Volkswirtschaft, Sozialpsychologie und allgemeine Ökologie an der Universität Bern.

Martin Wittenwiler

Martin Wittenwiller ist Mitglied der Geschäftsleitung und Gründer der Sourcing Partner AG. Seit über 15 Jahren berät er Bund, Kantone und Sektorunternehmen bei der Durchführung von öffentlichen Beschaffungen. Er ist Elektro-, Software- und Betriebswirtschaftsingenieur und absolvierte auch das CAS ICT Beschaffungen.

Dieses Modul behandelt die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen von der Definition der zur beschaffenden Leistungen und des Beschaffungsdesigns bis zum Zeitpunkt der Einreichung der Angebote durch die Anbietenden. Basierend auf den in Modul 1 erarbeiteten Grundlagen lernen die Teilnehmenden worauf bei der Definition der Bewertungskriterien und des Pflichtenhefts zu achten ist. Ziel dabei ist es, eine nachhaltige Beschaffung durchführen. Die Teilnehmenden lernen ausserdem, wie Anforderungen erhoben und dokumentiert werden. Sie lernen die prozessualen Abläufe von öffentlichen Ausschreibungen bis und mit der Fragerunde und das Vorgehen bei freihändigen Vergaben kennen.

Die Schulung soll einen hohen Praxisbezug haben und den Teilnehmenden konkrete Hilfestellungen bei der Erstellung von Ausschreibungsunterlagen geben. Das wird einerseits durch Anwendungsbeispiele aus der Praxis erreicht. Und andererseits durch einen hohen Anteil von Übungen, bei welchen die Teilnehmenden selber Inhalte definieren respektive erstellen oder bestehende Unterlagen und Inhalte analysieren müssen. Bei der Inhaltsvermittlung wird ausserdem auf die Form des Lehrgesprächs zurückgegriffen, bei welcher der/die Dozent*in die Teilnehmenden bei welcher der Stoff diskursartig entwickelt wird. Das hat auch den grossen Vorteil, dass die Teilnehmenden ihre eigenen Erfahrungen einbringen können, wovon alle Teilnehmenden profitieren.

Hier geht es zum detailierten Tagesablauf

Modulverantwortlicher

Thomas Häfliger

Thomas Häfliger ist Mitglied der Geschäftsleitung bei der APP Unternehmensberatung AG und berät seit 2008 Kunden in IT- und Organisationsprojekten. Einer seiner Schwerpunkte ist die Begleitung von öffentlichen Stellen bei Beschaffungsvorhaben. Er hat viele Ausschreibungen für Bund, Kantone und Gemeinden durchgeführt und war auch operativ als strategischer Einkäufer für Kunden tätig. Er hat seinen Master an der ETH Zürich in Management, Technologie und Ökonomie erhalten.

Gastreferierende

Marc Bergmann

Marc Bergmann ist Director und seit 2017 Mitglied des Verwaltungsrates der APP Unternehmensberatung AG und verfügt über 20 Jahre Beratungserfahrung. Ein wichtiger Beratungsschwerpunkt von Herrn Bergmann bildet das öffentliche Beschaffungswesen. Seit mehr als 15 Jahren berät Herr Bergmann in diesem Thema seine Kunden bei der Durchführung und Abwicklung von komplexen Ausschreibungs- und Vergabeverfahren sowie beim Aufbau- und der Umsetzung von Beschaffungsorganisationen. Herr Bergmann ist ebenfalls als Referent für Weiterbildungsveranstaltungen des Bundesamts für Bauten und Logistik sowie als Dozent in Vorbereitungskurse der Universität Bern zum eidg. Fachausweis Spezialist/-in öffentliche Beschaffung tätig.

Andrea Sägesser

Andrea Sägesser ist Mitglied des Kaders bei der APP Unternehmensberatung AG. Sie berät seit 2014 Kunden in der öffentlichen Verwaltung bei IT-Projekten. Ihr Schwerpunkt ist das Durchführen von öffentlichen Beschaffungsverfahren nach BöB/VöB und kantonalen Beschaffungsrichtlinien. Zudem gibt sie Kurse für öffentliche Beschaffungen von Dienstleistungen und IT nach der Projektführungsmethodik Hermes. Ihren Master in Management and Economics hat sie an der Universität Zürich erlangt.

In diesem Modul werden alle Aufgaben beleuchtet, die bei einer Beschaffungsstelle zwischen der Angebotseingabe und dem Vertragsabschluss anfallen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden dabei laufend gelehrt.

Die Evaluation wird als Kern dieser Phase genau betrachtet. So werden die Teilnehmer befähigt eine definierte Preiskurve korrekt anzuwenden und die Unterschiede der verschiedenen Bewertungsmethoden miteinander zu vergleichen. Als weiteren Schwerpunkt in der Evaluation wird auch die Beurteilung und die nachvollziehbare Begründung der Bewertung und des Resultats in der Form eines Evaluationsberichts erläutert. In verschiedenen Gruppenarbeiten werden die gelernten Methoden an praktischen Beispielen erarbeitet die Erkenntnisse daraus in Gruppen oder im Plenum besprochen.

Ein weiterer Fokus wird auf die unterschiedlichen Kommunikationsmittel während der Evaluation gelegt. Neben der Schulung der Methoden und der Rahmenbedingungen, werden Erfahrungen ausgetauscht und die breiten Möglichkeiten bei der Umsetzung der gesetzlichen Rahmenbedingungen beleuchtet.

Ein separater Block wird dem Thema Beschwerden gewidmet. Hier werden die verschiedenen Möglichkeiten, der durchschnittliche Erfolg, sowie die typische Auswirkungen von Beschwerden aufgezeigt. Einzelne Gerichtsentscheide werden Beispielhaft aufgenommen und diskutiert.

Während dem gesamten Modul werden Diskussionen und Hinweise zu Risiken und Chancen der unterschiedlichen Methoden und Mittel mitgegeben. Die Teilnehmerin wird befähigt die Chancen und Risiken der grossen Vielfalt an Möglichkeiten in der Phase zwischen der Angebotseingabe und dem Vertragsabschluss abzuwägen und diese in der Praxis anzuwenden. Sie wird zudem dazu angeregt das Beschaffungsdesign einer Ausschreibung aus den Erkenntnissen in der Evaluation zu optimieren.

Hier geht es zum detailierten Tagesablauf

Modulverantwortliche

Jennifer De Capitani

Jennifer De Capitani ist Managerin für den Kompetenzschwerpunkt Business Analyse und Beschaffungen bei AWK Group AG und berät seit 2010 Kunden in IT- und Beschaffungsprojekten. Sie hat einige Beschaffungen für die öffentlichen Hand durchgeführt und berät häufig Kunden beim Bund oder bei den Kantonen in beschaffungsrechtlichen Fragestellungen. 2008 hat sie ihren Master in Elektrotechnik und Informationstechnologie an der ETH abgeschlossen. Den CAS-Studiengang ICT-Beschaffungen der Universität Bern hat sie 2019 absolviert.

Gastreferierende

Dr. Wolfgang Straub, LL.M.

Wolfgang Straub studierte an den Universitäten Bern, Basel, Lausanne und Genf (Anwaltspatent 1994, Dr. iur. 1996, LL.M. 2001). Er ist Partner bei Krneta Advokatur Notariat und berät private und öffentliche Auftraggeber juristisch bei der Beschaffung von IT-Systemen und IT-Services. Er begleitet insbesondere öffentliche Ausschreibungsverfahren und erstellt und verhandelt Verträge. Zudem ist er als Gutachter im Bereich Informatik- und Vergaberecht tätig. Neben seiner Tätigkeit als Modulverantwortlicher und Dozent im CAS-Programm ICT-Beschaffungen der Universität Bern wirkt er regelmässig an Fachveranstaltungen mit und hat mehrere Bücher zum IT-Recht veröffentlicht (siehe www.it-recht.ch).

Dr. Birgit Lauber

Dr. Birgit Lauber studierte und promovierte im Bereich Chemie an der ETH Zürich. Als Beraterin unterstützt sie die Kunden bei Beschaffungen verschiedener Produkte und vertiefte sich die letzten Jahre auf die Business Analyse und die geeigneten Methoden für Anforderungserhebung und -dokumentation im agilen und klassischen Umfeld. Heute trägt sie als Managerin bei der AWK Group die Verantwortung für das Thema Business Analyse, erarbeitet aber nach wie vor mit verschiedenen Kunden die Anforderungen für (öffentliche) Ausschreibungen und hilft bei der Auswahl der Anbieter.

Seit mehreren Jahren werden Nachhaltigkeitskriterien in öffentlichen Beschaffungen angewendet. Mit dem neuen Beschaffungsgesetz, das 2021 in Kraft tritt, nimmt die Relevanz der Nachhaltigkeit im Submissionswesen noch einmal deutlich zu. Die neue Gesetzgebung verfolgt die Förderung der nachhaltigen Entwicklung ein explizites Ziel von öffentlichen Beschaffungen. In diesem Modul wird deshalb auf diesen Paradigmenwechsel im Beschaffungsrecht eingegangen und das Potenzial der nachhaltigen Beschaffung vertieft. Mittels Fachreferaten, Erfahrungsaustausch, Diskussionen von Praxisbeispielen und Inputs aus der Forschung werden aktuelle Erkenntnisse rund um die Umsetzung von nachhaltigen Beschaffungen vermittelt und angewendet. So erlernen die Teilnehmenden die professionelle Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele im öffentlichen Beschaffungswesen und können sowohl die rechtlichen Handlungsmöglichkeiten als auch die organisatorischen Aspekte der nachhaltigen Beschaffung anwenden lernen.

 

* Der erste Tag kann auch als einzelner Weiterbildungstag besucht werden. Eva Hirsiger und Marc Steiner geben Ihnen eine Einführung und einen Erfahrungsaustausch in die nachhaltige Beschaffung. Zum einzelnen Weiterbildungstag hier klicken.

Referierende

Eva Hirsiger

Eva Hirsiger hat Umweltnaturwissenschaften studiert und arbeitet seit 2016 bei der Stiftung PUSCH – Praktischer Umweltschutz. Dort unterstützt sie über die Plattform Kompass Nachhaltigkeit und mittels Kursen insbesondere Gemeinden bei der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung.

Marc Steiner

Marc Steiner ist Rechtsanwalt und amtet seit Januar 2007 als Richter am Bundesverwaltungsgericht. Die Abteilung, welcher er angehört, befasst sich namentlich mit Fällen aus den Bereichen Vergabe-, Marken- und Kartellrecht. Im Rahmen der Anhörung des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments zum Thema «Modernisierung der öffentlichen Auftragsvergabe» vom 24. Mai 2011 ist er als Experte beigezogen worden. Marc Steiner ist einer von vier Autoren der 2013 in dritter Auflage erschienenen "Praxis des öffentlichen Beschaffungsrechts". Am 6. Dezember 2019 hat er anlässlich des Climate Law and Governance Day in Madrid zu einem Panel zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung beigetragen.

Nadia Stillhart

Nadia Stillhart hat Kommunikationswissenschaften studiert und sich in Corporate Social Responsability weitergebildet. Sie arbeitet seit 7 Jahren im Team Nachhaltigkeit bei der SBB und betreut seit 3 Jahren die strategische Ausrichtung der Nachhaltigen Beschaffung.

Sarah Weber

Sarah Weber hat an der ETH Umweltnaturwissenschaften studiert. Seit fünf Jahren arbeitet sie im Umwelt- und Nachhaltigkeitsteam der Division Infrastruktur in der SBB. Fast gleich lang hat sie im Thema nachhaltige Beschaffung die Fachführung innerhalb der Division und arbeitet strategisch zusammen mit dem Konzern.

Ruth Freiermuth Knuchel

Ruth Freiermuth Knuchel hat Umweltingenieurwesen an der ETH Zürich und Lausanne studiert. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesamt für Umwelt. Von 2011 bis 2017 war sie im Fachbereich Ökobilanzen der Abteilung Ökonomie und Innovation tätig. Seit 2018 leitet sie die Fachstelle ökologische öffentliche Beschaffung des Bundes und ist Mitglied der Fachgruppe Nachhaltigkeit der Beschaffungskonferenz BKB. In dieser Funktion hat sie unter anderem die Formulierung der Leitsätze der BKB sowie die Entwicklung der Relevanzmatrix für die nachhaltige Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen geprägt.

Thomas Bongard

Thomas Bongard ist Projektleiter Umweltmanagement beim Amt für Umweltschutz der Stadt Bern.

Felix Meier

Felix Meier ist Geschäftsleiter von PUSCH – Praktischer Umweltschutz.

Tobias Welz

Tobias Welz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit am Institut für Informatik der Universität Bern. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich Nachhaltige Beschaffung, wobei er sich in seiner Arbeit insbesondere auf die Beschaffung durch öffentliche Körperschaften sowohl auf eidgenössischer, kantonaler, städtischer wie auch auf Gemeindeebene konzentriert. Von 2015 bis 2019 hat Tobias Welz für das Erzbistum Köln den Bereich Umwelt geleitet und dort die Arbeitsfelder Klimaschutz und Biodiversität aufgebaut. Seither befasst er sich gezielt mit Umweltmanagementsystemen (EMAS), die er nun schon mehrere Jahre geleitet hat. Weiter hat sich Tobias Welz auch mit der Ausarbeitung von Beschaffungsrichtlinien und Beschaffungsprozessen beschäftigt. Gegen Ende seines Ingenieurstudiums begann Tobias Welz bei der Empa in St. Gallen im Bereich der Ökobilanzierung von Produkten und Prozessen zu arbeiten. Dort war er insgesamt zwei Jahre von 2007 bis 2009 tätig. Zwischen 2012 und 2014 hat er sich in einem Empa-Spin-Off weiter mit transdisziplinären, natur- und sozialwissenschaftlichen Entscheidungsmodellen zur Nachhaltigkeit befasst.

Drei eigenständige Weiterbildungstage zu den Themen Änderungen im neuen Beschaffungsgesetz, Erfolgreiche Ausschreibung von Rahmenverträgen sowie Innovation in der Beschaffung.

*Modul kann auch als einzelne Weiterbildungstage besucht werden.

Modulverantwortlicher

Dr. Matthias Stürmer

Dr. Matthias Stürmer ist Leiter der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern. Dort befasst er sich als Oberassistent in der Lehre, Forschung und Beratung mit Open Source Software, Open Data, Open Government und ICT-Beschaffungen. Zuvor arbeitete er bis 2013 als Manager bei EY (Ernst & Young) im Bereich IT Advisory sowie als Projektleiter beim Schweizer Software-Unternehmen Liip AG. Bis 2009 doktorierte er an der ETH Zürich am Lehrstuhl für Strategisches Management und Innovation und erforschte die Zusammenarbeit zwischen Open Source Communities und Technologie-Unternehmen. Er hat an der Universität Bern Betriebswirtschaft und Informatik studiert. Matthias Stürmer ist seit 2006 Vorstandsmitglied der Swiss Open Systems User Group /ch/open, Mitgründer des Open Government Data Vereins Opendata.ch und Leiter der Working Group Office Interoperability bei der Open Source Business Alliance. Ausserdem ist er Geschäftsleiter der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit, Mitglied der SIK Arbeitsgruppen OSS und ICT-Beschaffung sowie EVP-Stadtrat von Bern.

Gastreferierende

Dr. Pandora Kunz-Notter

Pandora Kunz-Notter arbeitet als Rechtsanwältin für die Kanzlei Walder Wyss AG in Zürich und Bern. Sie ist Mandatsleiterin in der Business Group Informationstechnologie, Energie, Immaterialgüterrecht und Wettbewerb. Zu ihren bevorzugten Aufgabenbereichen gehört das öffentliche Beschaffungsrecht. Sie berät die öffentliche Hand sowie in- und ausländische Unternehmen in Fragen des Beschaffungsrechts. Weiter vertritt sie Klienten in Beschaffungsbeschwerdeverfahren vor kantonalen Gerichten, dem Bundesverwaltungsgericht oder dem Bundesgericht. Zudem verfasst und verhandelt sie IT-Verträge. Sie hat an der Universität Bern studiert und dissertiert.

Marc Bergmann

Marc Bergmann ist Director und seit 2017 Mitglied des Verwaltungsrates der APP Unternehmensberatung AG und verfügt über 20 Jahre Beratungserfahrung. Ein wichtiger Beratungsschwerpunkt von Herrn Bergmann bildet das öffentliche Beschaffungswesen. Seit mehr als 15 Jahren berät Herr Bergmann in diesem Thema seine Kunden bei der Durchführung und Abwicklung von komplexen Ausschreibungs- und Vergabeverfahren sowie beim Aufbau- und der Umsetzung von Beschaffungsorganisationen. Herr Bergmann ist ebenfalls als Referent für Weiterbildungsveranstaltungen des Bundesamts für Bauten und Logistik sowie als Dozent in Vorbereitungskurse der Universität Bern zum eidg. Fachausweis Spezialist/-in öffentliche Beschaffung tätig.

Urs Bill

Urs Bill ist Geschäftsführer der BENNETT BILL GmbH mit Sitz in Burgdorf, welche sich auf die Durchführung von öffentlichen Beschaffungen, insbesondere ICT-Beschaffungen, spezialisiert hat. Urs Bill machte seine ersten Erfahrungen mit dem öffentlichen Beschaffungswesen bereits in seinen Praktika während seines Jura-Studiums. Er ist seit über 15 Jahren im strategischen und operativen Beschaffungsmanagement tätig: er war während sechs Jahren Leiter des Kompetenzcenters Submission und Verträge, der zentralen Beschaffungsstelle der BLS AG. Dort war er unter anderem zuständig für die Beschaffung des BLS-Rollmaterials, sowie diverser Infrastrukturprojekte der BLS. Danach wechselte er für drei Jahre in die Funktion des stellvertretenden Leiters des Fachbereichs CC WTO, armasuisse, welche als zentrale Beschaffungsstelle für sämtliche Beschaffungen des VBS zuständig ist. Seit 2017 ist Urs Bill als Geschäftsführer der BENNETT BILL GmbH beigetreten, wo er seine Kunden im strategischen Beschaffungsmanagement berät und operativ bei der Durchführung von Beschaffungsverfahren und komplexen Vertragsverhandlungen unterstützt.

Karen Bennett

Karen Bennett ist Geschäftsführerin der Firma BENNETT BILL GmbH, einer Unternehmung mit Sitz in Burgdorf, welche sich auf die Durchführung von öffentlichen Beschaffungen, insbesondere ICT-Beschaffungen, spezialisiert hat. Karen Bennett hat an der Universität Bern Geografie studiert und sich in GIS (Geografische Informationssysteme) und Informatik vertieft. Karen Bennett blickt auf eine über 15-jährige Erfahrung sowohl im Umfeld der Ingenieur-Informatik als auch als Consultant im öffentlichen Beschaffungswesen zurück. Sie hat sich in den Gebieten zur Digitalisierung, zu neuen Geschäftsmodellen (as a Service), Prozessgestaltungen zur Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sowie professioneller Vertragsverhandlungen weitergebildet und auseinandergesetzt.

Module CAS Technologie-Beschaffungen

Dieses Modul verfügt über zwei Schwerpunkte:

  1. Nach der erfolgten Evaluation und der Angebotsöffnung führen Spezialisten/Spezialistinnen für öffentliche Beschaffung Angebotspräsentation, Bereinigungen und Auftragsklärungen durch.
    Mit dem Zuschlagsempfänger ist ein Vertrag abzuschliessen.
  2. Nicht berücksichtigte Anbieter können nach der erfolgten Zuschlagsverfügung die Durchführung eines Debriefings verlangen.

Im Rahmen von rund 20 Lektionen werden die Grundsätze von Gesprächs- und Verhandlungstechnik vermittelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, wie sie dank professioneller Kommunikation schwierige Gespräche erfolgreich planen und durchführen können. Sie erhalten wertvolle Hinweise und Denkanstösse, wie sie schwierige Informationen einfühlsam und gewinnbringend für ihre eigene Partei weitergeben und sich anbahnende Konflikte entschärfen. Weiter wird geübt, wie sie mit unterschiedlichen Reaktionen der Gesprächsteilnehmer umgehen können.

Als Spezialgebiet wird die Kunst der Mediation und Moderation eingeführt.

Didaktische Formen sind: Vorträge, Plenumsdiskussionen, Gruppen- und Einzelarbeiten, Praxisübungen.

Ein Referat, wo die Debriefing-Situation, inkl. Zusammenarbeit mit internen Juristinnen und Kommunikationsabteilungen, ausgebreitet wird, wird durch ein/e Gastreferentin vorgetragen.

 

* Der erste Tag kann auch als einzelner Weiterbildungstag besucht werden. Adrian Hässig wird Ihnen eine Einführung in die Kommunikationstechniken im Beschaffungsumfeld geben. Zum einzelnen Weiterbildungstag hier klicken.

Modulverantwortlicher

Adrian Hässig

Adrian Hässig kommt ursprünglich aus der Software-Analyse und -Entwicklung. Er ist bereits seit Mitte der 1980er-Jahre nach einer fundierten Ausbildung in der Informatik tätig. Immer wieder wird er in komplexen Beschaffungsprojekten von Anbietern und Beschaffungsstellen konsultiert. Seit seiner Weiterbildung CAS in Business Coaching und dem eidg. Fachausweis betrieblicher Mentor steht er als Sparringpartner, Verhandlungsführer und selbständiger Berater zum Einsatz. Er ist für Firmen wie Microsoft, Die Post, PubliBike, die BVB und viele andere tätig.

Gastreferierende

Thomas Loepfe

Thomas Loepfe ist zurzeit als Projektleiter bei der Direktion für Inneres und Justiz, im Amt für Dienstleistungen und Ressourcen, tätig. Nebst den Projekten führt und führte er mehrere Ausschreibungen in diversen Ausprägungen vor. Zudem beratet Loepfe die Abteilung Informatik in Belangen wie Vertragsverlängerungen und freihändige Vergaben. Beispiele aus seiner aktuellen und vergangenen Tätigkeit - mit Fokus auf ICT Beschaffung - sind: Beschaffung einer Lösung zur digitalen Nutzungsplanung im Kanton Bern: WTO Ausschreibung, Evaluation, Verträge und Lieferantenmanagement, Beschaffung von Dienstleistungen in offenen und Einladungsverfahren zur Unterstützung in Projekten, Beschaffung einer Funklösung im Bereich öffentlicher Verkehr mittels einem Dialogverfahren (Entwicklung und Lieferung) und einem «normalen» offenen Verfahren (Zubehörgeräte), Durchführung von Verhandlungen und Debriefings und Abwicklung von Projekten zur Digitalisierung der kantonalen Verwaltung (eGov) mit externen Partnern.

Michael Imboden

Michael Imboden ist seit 2001 in der ICT Branche tätig und ist momentan als Beschaffungsspezialist Anbieter, Projektleiter und Business Analyst bei Loop IT tätig. Imboden hat einen MAS-IT an der Softwareschule Bern abgeschlossen und ist mit den Fachbereichen Requirements-Engineering, Software-Engineering und Projektmanagement vertraut. Ausserdem hat er in den letzten 4 Jahren über 20 Angebote für öffentliche Ausschreibungen ausgeschrieben, Debriefings bei verlorenen und gewonnenen Ausschreibungen durchgeführt und Vertragsverhandlungen bei gewonnen Ausschreibungen geleitet.

Welcher Weg führt vom leeren Blatt bis zum unterschriftsreifen Vertragswerk? Diesem Model wird der Ansatz des ‚Legal Engineering‘ als Vorgehensmethodik zugrunde gelegt. Er bezieht folgende Elemente mit ein: Interessenanalyse, Zieldefinition, Risiko- und Chancenanalyse, vertragliche Regelungsstrategien, Koordination mit dem Projektmanagement und Qualitätssicherung. Es wird ein Überblick über typische Elemente von ICT-Projektverträgen (Beschaffung von ICT-Systemen, Softwareentwicklung, Integrations- und Migrationsprojekte) und von ICT-Servicever­trägen gegeben (z.B. Wartung, Outsourcing, Cloud Services). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Prozessen zum Vertragsvollzug (Claim Management, Change Management, Eskalationsverfahren).

 

* Der erste Tag kann auch als einzelner Weiterbildungstag besucht werden. Dr. Wolfgang Straub und Stephan Rothenbühler geben Ihnen eine Einführung in die ICT-Vertragsgestaltung. Zum einzelnen Weiterbildungstag hier klicken.

Modulverantwortlicher

Dr. Wolfgang Straub, LL.M.

Wolfgang Straub studierte an den Universitäten Bern, Basel, Lausanne und Genf (Anwaltspatent 1994, Dr. iur. 1996, LL.M. 2001). Er ist Partner bei Krneta Advokatur Notariat und berät private und öffentliche Auftraggeber juristisch bei der Beschaffung von IT-Systemen und IT-Services. Er begleitet insbesondere öffentliche Ausschreibungsverfahren und erstellt und verhandelt Verträge. Zudem ist er als Gutachter im Bereich Informatik- und Vergaberecht tätig. Neben seiner Tätigkeit als Modulverantwortlicher und Dozent im CAS-Programm ICT-Beschaffungen der Universität Bern wirkt er regelmässig an Fachveranstaltungen mit und hat mehrere Bücher zum IT-Recht veröffentlicht (siehe www.it-recht.ch).

Gastreferierende

Stephan Rothenbühler

Stephan Rothenbühler, Rechtsanwalt und Executive MBA HSG, arbeitete in seiner über 25-jährigen Tätigkeit bei der öffentlichen Hand als Rechtsanwalt und Berater in den Bereichen Vertrags- und Beschaffungsrecht sowie Corporate Governance von öffentlichen Unternehmen. Er verfügt über Zusatzausbildungen in Unternehmensführung, Finanzen und Controlling sowie im strategischen Management. Heute ist er selbständig und berät den Bund, die Kantone und die Gemeinden bei der Führung, Steuerung und Aufsicht von ausgelagerten Verwaltungseinheiten und beim Einkauf.

Michaela Weibel

Michaela Weibel bringt eine mehrjährige und ausgewiesene Erfahrung im Bereich Beschaffung mit. Seit 2013 verantwortet sie das Kompetenzcenter für Ausschreibungen und Evaluationen bei der Schweizerischen Post. In ihrer Funktion begleitet sie unter anderem auch regelmässig Beschaffungsprojekte im Bereich ICT.

Der Einkauf als Organisation und Funktion gewinnt seit den 70er Jahren immer mehr an Bedeutung und Einfluss. In einer vernetzten, und beschaffungstechnisch komplexen Welt steigen die Ansprüche an den Einkauf stetig an. In diesem Modul bauen wir auf dieser Theorie auf, lernen Werkzeuge kennen, erkennen Zusammenhänge und Herausforderungen im Management, dem Strategischen und dem operativen Einkaufsgeschäft der ICT Branche. Neben dem Knowhow Aufbau in Bereichen wie der Bedarfsanalyse, Marktforschung, Lieferantenklassifizierung -und Management werden im Modul Möglichkeiten erarbeitet, proaktiv auf mögliche Störungen im Einkaufsbusiness reagieren zu können. Massnahmen und Handlungen bauen hierbei immer auf der nachhaltigen Entwicklung in der „Supply-Chain“ auf. Der Bereich „Innovation“ wird als Aufgabe und Herausforderung in verschiedenen Fachreferaten, aus Sicht Prozess, Projektumsetzung und Vergabeverfahren behandelt. Erlerntes wird in Fallstudien umgesetzt und vertieft.

Modulverantwortlicher

Leonhard Bastian

Bastian Leonhard ist seit 2002 in verschiedenen Funktionen und Rollen in Einkaufsorganisationen tätig. Aktuell ist er bei der SBB für das Category Management für die Bereiche Signalanlagen/Zugbeeinflussung und Telekommunikation verantwortlich. Schwerpunkte sind neben dem Portfoliomanagement die strategische Ausrichtung der Fachteams auf das Sourcing von neuen Technologien und die stetige Anpassung auf sich verändernde Marktgegebenheiten. Er hat den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, mit Schwerpunkt industrielle Technik, absolviert. Nach seinem Berufseintritt im Bereich Automotive führte sein Weg vom Spezialgetriebebau über die Medizinaltechnik, hin zur Telekommunikation und aktuell zur Bahnbranche. Seit 10 Jahren begleitet er Ausschreibungen im ICT Bereich, dies erst im privaten und aktuell im öffentlichen Bereich unter Submissionsrecht.

Gastreferierende

Jochen Starrach

Jochen Starrach leitet bei der SBB auf Stufe des Konzerns die Weiterentwicklung des Lieferanten- und Category-Management. Davor war er in weiteren Industrieunternehmen im Bereich des Einkaufs und Logistik tätig, bevor er bei einem weltweit operierenden Technologiekonzern als Mitglied der Business-Unit-Leitung für die Zusammenführung und Neuausrichtung und Führung der gesamten Supply-Chain Organisationen verantwortlich war. Herr Starrach verfügt über eine technische Grundausbildung, ein betriebswirtschaftliches Studium, die Weiterbildung zum eidg. Dipl. Einkäufer und einen Executive Master of Businessadministration (EMBA) Abschluss, in der Fachrichtung des General Management und der Unternehmensführung.

Patrick Bucheli

Patrick Bucheli arbeitet seit 2013 für die SBB und verantwortet als Senior Projektleiter das konzernübergreifende Transformationsprojekt im SBB Einkauf. Er verfügt über einen M.Sc. in Management sowie vertiefenden Weiterbildungen in Projekt- und Change-Management. Zur Zeit absolviert Patrick Bucheli ein MAS in Coaching & Organisationsberatung. Zuvor arbeitete Patrick Bucheli sechs Jahre als Firmenkundeberater für eine Schweizer Grossbank.

Urs Windler

Urs Windler ist seit 2008 im Rechtsdienst der SBB tätig. Er ist Fürsprecher/Rechtsanwalt mit Zusatzausbildungen im Geschäftsprozess- und Risikomanagement. Er unterstützt technische Projekte und Anlageneigner der Bereiche Sicherungsanlagen und Zugbeeinflussung, Mess- und Diagnosetechnik sowie Zugkontrolleinrichtungen. Neben juristischen Fragestellungen im Beschaffungs- und Vertragsrecht steht dabei der Umgang mit rechtlichen Spielräumen und Risiken bei der Umsetzung von Beschaffungsstrategien komplexer Systeme und Anlagen im Vordergrund. In einer früheren Tätigkeit konnte Urs Windler als Unternehmensjurist Planung und Realisierung eines grossen Schweizer Bahninfrastrukturprojekts begleiten.

Dennis Heller

Dennis Heller ist Wirtschaftsjurist und bei der SBB im strategischen Einkauf tätig. Er betreute dort unter anderem den Bereich Energie sowie das Innovationsmanagement. Er konnte seit 2005 in den Bereichen Sicherheitssysteme, Automotive sowie IT Infrastruktur und Outsourcing Erfahrung in der Beschaffung sammeln, die er aktuell im Rahmen Grossprojekte und Programme im öffentlichen Beschaffungswesen für die SBB einsetzt.

Tobias Welz

Tobias Welz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit am Institut für Informatik der Universität Bern. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich Nachhaltige Beschaffung, wobei er sich in seiner Arbeit insbesondere auf die Beschaffung durch öffentliche Körperschaften sowohl auf eidgenössischer, kantonaler, städtischer wie auch auf Gemeindeebene konzentriert. Von 2015 bis 2019 hat Tobias Welz für das Erzbistum Köln den Bereich Umwelt geleitet und dort die Arbeitsfelder Klimaschutz und Biodiversität aufgebaut. Seither befasst er sich gezielt mit Umweltmanagementsystemen (EMAS), die er nun schon mehrere Jahre geleitet hat. Weiter hat sich Tobias Welz auch mit der Ausarbeitung von Beschaffungsrichtlinien und Beschaffungsprozessen beschäftigt. Gegen Ende seines Ingenieurstudiums begann Tobias Welz bei der Empa in St. Gallen im Bereich der Ökobilanzierung von Produkten und Prozessen zu arbeiten. Dort war er insgesamt zwei Jahre von 2007 bis 2009 tätig. Zwischen 2012 und 2014 hat er sich in einem Empa-Spin-Off weiter mit transdisziplinären, natur- und sozialwissenschaftlichen Entscheidungsmodellen zur Nachhaltigkeit befasst.

Was denken sich die Leute von der IT eigentlich? Warum dürfen wir nicht einfach das beschaffen, was wir wollen? Und warum ist die IT eigentlich so teuer? In diesem Block wird ein Überblick über die Komponenten einer IT-Infrastruktur gegeben und welche Governance-Strukturen deren Beschaffung und Betrieb regeln. Über ICT-Strategien wird gesteuert, welche IT-Infrastruktur eine Organisation zur Unterstützung ihrer Ziele aufbaut. Die Planung und Durchführung von IT-Projekten ist ein zentrales Handlungsinstrument zur Entwicklung von IT-Infrastrukturen. Die Perspektiven von IT-Abteilungen werden verdeutlicht und Zielkonflikte zu den Interessen von Anwenderorganisation diskutiert. Bezüglich der Durchführung von IT-Projekten werden traditionelle Ansätze am Beispiel von Hermes und agile Ansätze am Beispiel von Scrum gegenübergestellt. Im Zusammenhang mit IT-Projekten wird auf die besondere Rolle von Anforderungen eingegangen. Zudem wird das wichtige Thema Individualsoftware versus Standardsoftware sowie Mischformen zwischen diesen besprochen. Auf Fragen wie Standardisierung und Abhängigkeiten von IT-Herstellern wird eingegangen. Zudem werden die Begrifflichkeit der Digitalen Nachhaltigkeit eingeführt und die Bedeutung von Open Source Software beleuchtet.

Modulverantwortlicher

Prof. Dr. Thomas Myrach

Prof. Dr. Thomas Myrach studierte Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik an den Universitäten Kiel und Bern. Nach einer Lehrstuhlvertretung an der RWTH Aachen folgte er seinem Ruf an die Universität Bern, wo er seit 2002 als Ordinarius und Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik wirkt und die Abteilung Informationsmanagement leitet. Neben seiner Tätigkeit in der grundständigen Lehre teilt er sein Wissen auch in verschiedenen Weiterbildungsgängen zu Themen der Digitalisierung.

Gastreferierende

Dr. Matthias Stürmer

Dr. Matthias Stürmer ist Leiter der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern. Dort befasst er sich als Oberassistent in der Lehre, Forschung und Beratung mit Open Source Software, Open Data, Open Government und ICT-Beschaffungen. Zuvor arbeitete er bis 2013 als Manager bei EY (Ernst & Young) im Bereich IT Advisory sowie als Projektleiter beim Schweizer Software-Unternehmen Liip AG. Bis 2009 doktorierte er an der ETH Zürich am Lehrstuhl für Strategisches Management und Innovation und erforschte die Zusammenarbeit zwischen Open Source Communities und Technologie-Unternehmen. Er hat an der Universität Bern Betriebswirtschaft und Informatik studiert. Matthias Stürmer ist seit 2006 Vorstandsmitglied der Swiss Open Systems User Group /ch/open, Mitgründer des Open Government Data Vereins Opendata.ch und Leiter der Working Group Office Interoperability bei der Open Source Business Alliance. Ausserdem ist er Geschäftsleiter der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit, Mitglied der SIK Arbeitsgruppen OSS und ICT-Beschaffung sowie EVP-Stadtrat von Bern.

Reto Maduz

Reto Maduz ist als COO und Partner für die operative Führung des SwissQ Geschäftsbereichs Consulting mit den Business-Units Agile, Requirements Engineering und Testing verantwortlich. Davor war er als Business Unit Leiter bei Zühlke und als Softwareentwickler, Qualitätsmanager sowie Projektleiter bei verschiedenen internationalen Konzernen tätig. 2009 war er Co-Gründer der SwissICT Fachgruppe "Lean, Agile & Scrum", die inzwischen zur grössten Agile Community der Schweiz herangewachsen ist. Seit 2012 ist er Mitorganisator der IT-Beschaffungskonferenz. Er spricht auf Konferenzen, an Universitäten und bei Kunden zu den Themen Agilität, SW Engineering und IT-Beschaffung. Reto Maduz studierte Elektrotechnik HTL mit Fachrichtung Computertechnik an der HSR und schloss ein Nachdiplomstudium im Bereich Dienstleistungsmanagement an der PHW als Wirtschaftsingenieur FH ab.

Viele ICT-Outsourcing-Projekte schlagen fehl. Oftmals werden die erhofften Vorteile (z.B. Kostenersparnisse) nicht erreicht. Die Gründe hierfür sind vielfältig und können sich über alle Phasen des Outsourcings erstrecken. Deshalb ist es wichtig, in jeder Phase – von der Entscheidung bis zum Beziehungsmanagement  – situativ richtig zu handeln. Am Anfang steht die Frage „Was“ ausgelagert werden soll. Es folgen die Fragen, an „Wen“ und „In welcher Form“ ausgelagert werden soll. Schließlich stellt sich die Frage, „Wie“ die Beziehung mit dem Vendor (oder den Vendoren) gestaltet und gesteuert werden soll. In diesem Modul werden diese Fragen anhand von Praxisbeispielen illustriert und diskutiert. Es werden jeweils Bezugs- und Klassifikationsrahmen vermittelt, die helfen, diese Fragen zu strukturieren und zu beantworten. Ein besonderer Fokus liegt auf dem situativen Entscheiden.

Modulverantwortliche

Prof. Dr. Jens Dibbern

Prof. Dr. Jens Dibbern promovierte an der Universität Bayreuth und habilitierte an der Universität Mannheim. Er ist seit 2009 Professor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Bern. Seine Forschung beschäftigt sich mit IT-Outsourcing, mit Kooperationen in der Softwareindustrie, mit der effektiven Nutzung von ERP-Systemen sowie mit IT-gestützten virtuellen Teams.

Dr. Thomas Fischer

Dr. Thomas Fischer leitet den Bereich Outsourcing und IT bei der Berner Kantonalbank AG (BEKB). In diesem Bereich verantwortet er den Betrieb sowie den Ausbau und die Weiterentwicklung der System- und Applikationslandschaft. Auch die Informationssicherheit, IT-Architektur und das Vendor Management sind in diesem Bereich angesiedelt. Das Vendor Management umfasst die Steuerung der verschiedenen Lieferanten insbesondere im IT- und Business Process Outsourcing (BPO). Zuvor arbeitete Thomas Fischer als Head of CIO Office bei der international tätigen Franke Gruppe sowie bei der Pricewaterhouse Coopers AG (PwC) in Frankfurt am Main. Bei PwC war er in der IT-Beratung und -Prüfung bei verschiedenen Unternehmen tätig. Nach seinem Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Erlangen-Nürnberg absolvierte er 2013 ein Doktorat über die Steuerung von Outsourcing-Partnerschaften an der Universität Bern.

Drei eigenständige Weiterbildungstage zu den Themen Ausschreibung und Vertragsgestaltung für agile Projekte, Cloud-Beschaffungen sowie IT Wartungs- und Supportverträge.

*Modul kann auch als einzelne Weiterbildungstage besucht werden.

Modulverantwortlicher

Dr. Matthias Stürmer

Dr. Matthias Stürmer ist Leiter der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern. Dort befasst er sich als Oberassistent in der Lehre, Forschung und Beratung mit Open Source Software, Open Data, Open Government und ICT-Beschaffungen. Zuvor arbeitete er bis 2013 als Manager bei EY (Ernst & Young) im Bereich IT Advisory sowie als Projektleiter beim Schweizer Software-Unternehmen Liip AG. Bis 2009 doktorierte er an der ETH Zürich am Lehrstuhl für Strategisches Management und Innovation und erforschte die Zusammenarbeit zwischen Open Source Communities und Technologie-Unternehmen. Er hat an der Universität Bern Betriebswirtschaft und Informatik studiert. Matthias Stürmer ist seit 2006 Vorstandsmitglied der Swiss Open Systems User Group /ch/open, Mitgründer des Open Government Data Vereins Opendata.ch und Leiter der Working Group Office Interoperability bei der Open Source Business Alliance. Ausserdem ist er Geschäftsleiter der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit, Mitglied der SIK Arbeitsgruppen OSS und ICT-Beschaffung sowie EVP-Stadtrat von Bern.

Gastreferierende

Dr. Wolfgang Straub, LL.M.

Wolfgang Straub studierte an den Universitäten Bern, Basel, Lausanne und Genf (Anwaltspatent 1994, Dr. iur. 1996, LL.M. 2001). Er ist Partner bei Krneta Advokatur Notariat und berät private und öffentliche Auftraggeber juristisch bei der Beschaffung von IT-Systemen und IT-Services. Er begleitet insbesondere öffentliche Ausschreibungsverfahren und erstellt und verhandelt Verträge. Zudem ist er als Gutachter im Bereich Informatik- und Vergaberecht tätig. Neben seiner Tätigkeit als Modulverantwortlicher und Dozent im CAS-Programm ICT-Beschaffungen der Universität Bern wirkt er regelmässig an Fachveranstaltungen mit und hat mehrere Bücher zum IT-Recht veröffentlicht (siehe www.it-recht.ch).

Reto Maduz

Reto Maduz ist als COO und Partner für die operative Führung des SwissQ Geschäftsbereichs Consulting mit den Business-Units Agile, Requirements Engineering und Testing verantwortlich. Davor war er als Business Unit Leiter bei Zühlke und als Softwareentwickler, Qualitätsmanager sowie Projektleiter bei verschiedenen internationalen Konzernen tätig. 2009 war er Co-Gründer der SwissICT Fachgruppe "Lean, Agile & Scrum", die inzwischen zur grössten Agile Community der Schweiz herangewachsen ist. Seit 2012 ist er Mitorganisator der IT-Beschaffungskonferenz. Er spricht auf Konferenzen, an Universitäten und bei Kunden zu den Themen Agilität, SW Engineering und IT-Beschaffung. Reto Maduz studierte Elektrotechnik HTL mit Fachrichtung Computertechnik an der HSR und schloss ein Nachdiplomstudium im Bereich Dienstleistungsmanagement an der PHW als Wirtschaftsingenieur FH ab.

Vladimir Riecicky

Vladimir Riecicky blickt auf eine langjährige Berufserfahrung im IT-Management in verschiedenen Disziplinen zurück. Er befasst sich insbesondere mit strategischen Fragestellungen betreffend Organisationsentwicklung und IT-Sourcing mit einem interdisziplinären Fokus.

Julia Bhend

Julia Bhend ist Rechtsanwältin bei Probst Partner AG in Winterthur und Zürich. Sie berät als ICT- und Vergaberechtsspezialistin Unternehmen und öffentliche Auftraggeber in Fragen des Technologie-, Telekommunikations- und Beschaffungsrechts, u.a. bei der Beschaffung von ICT-Dienstleistungen sowie bei Projekten zur Entwicklung und Implementierung von Software.

Roland Füllemann

Roland Füllemann ist Wirtschaftsinformatiker, IT-Beschaffungsberater und Gründer der Know-How Plattform referenzportal.ch. Seine ersten Erfahrungen mit dem Beschaffungswesen für Grossprojekte machte er als Mitarbeiter und Projektleiter einer kantonalen Finanzdirektion. Seit 2005 berät er mit seiner Firma example consulting Kantone, Städte, Hochschulen, Polizeikorps und andere öffentlichrechtliche Organisationen bei IT-Beschaffungsprojekten. Er ist spezialisiert auf die Applikationsarchitektur und Software-Beschaffung im Personalwesen (Human Resources), wo zunehmend Cloud-Lösungen zum Einsatz kommen.

Adrian Hässig

Adrian Hässig kommt ursprünglich aus der Software-Analyse und -Entwicklung. Er ist bereits seit Mitte der 1980er-Jahre nach einer fundierten Ausbildung in der Informatik tätig. Immer wieder wird er in komplexen Beschaffungsprojekten von Anbietern und Beschaffungsstellen konsultiert. Seit seiner Weiterbildung CAS in Business Coaching und dem eidg. Fachausweis betrieblicher Mentor steht er als Sparringpartner, Verhandlungsführer und selbständiger Berater zum Einsatz. Er ist für Firmen wie Microsoft, Die Post, PubliBike, die BVB und viele andere tätig.

* Modul kann auch als einzelne Weiterbildungstage besucht werden.

Termine 2020/2021

Donnerstag und Freitag von 9:15 bis 16:45 Uhr
Samstag von 9:15 bis 15 Uhr

 Modulbezeichnung

Modul

Unterricht

Leistungsnachweis

CAS Öffentliche Beschaffungen:      
Grundlagen der öffentlichen Beschaffung: Compliance und Projektmanagement CAS 1 | FA 1 5./6./7. März 2020 Prüfung, schriftlich, closed book, 2h: Mittwoch, 25. März 2020 Aufgrund COVID-19-Pandemie vorläufig verschoben
Projektplanung und Verfahrenswahl CAS 2 | FA 2 26./27./28. März 2020 Fallstudie, open book, 2h: Mittwoch, 15. April 2020 Aufgrund COVID-19-Pandemie vorläufig verschoben
Ausschreibungsunterlagen/Veranlassung der verfahrensgemässen Beschaffung CAS 3 | FA 3 23./24./25. April 2020 Abgabe Projektarbeit: Donnerstag, 25. Juni 2020
Angebotsöffnung, Evaluation, Nachbereinigung, Zuschlag und Vertragsabschluss CAS 4 | FA 4 7./8./9. Mai 2020 Fallstudie, open book, 2h: Mittwoch, 27. Mai 2020 Aufgrund der COVID-19-Pandemie vorläufig verschoben
Nachhaltige Beschaffung* CAS 5 28./29./30. Mai 2020 Prüfung: Mittwoch, 17. Juni 2020 Die Prüfung vor Ort wird durch einen Reflexionsbericht ersetzt
Spezialthemen der öffentlichen Beschaffung* CAS 6

18./19./20. Juni 2020

Reflektionsarbeit: bis Mittwoch, 1. Juli 2020
CAS Technologie-Beschaffungen:      
Kommunikation und Debriefing CAS 1 | FA 5 27./28./29. August 2020 Mündliche Prüfung: Mittwoch, 9. September 2020
Vertrag, Claim-Management und operative Beschaffungsabwicklung CAS 2 | FA 6 10./11./12. September 2020 Präsentation & Gespräch: Mittwoch, 14. Oktober 2020
Strategisches Beschaffungsmanagement CAS 3 | FA 7 29./30./31. Oktober 2020 Präsentation & Gespräch: Mittwoch, 11. November 2020
ICT-Strategie und ICT-Projekte CAS 4 19./20./21. November 2020 Prüfung: Mittwoch, 2. Dezember 2020
ICT Sourcing CAS 5 3./4./5. Dezember 2020 Prüfung: Mittwoch, 13. Januar 2021
Spezialthemen von Technologie-Beschaffungen* CAS 6 14./15./16. Januar 2021 Reflektionsarbeit: bis Mittwoch, 3. Februar 2021

* Modul kann auch als einzelne Weiterbildungstage besucht werden.

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir im Moment davon ausgehen, den Studiengang im Präsenzunterricht durchführen zu können – seit dem 8. Juni sind wir wieder vor Ort am Unterrichten. Sollte dies aufgrund von behördlichen Massnahmen nicht möglich sein, behalten wir uns vor, Module oder Teile davon digital durchzuführen und/oder zu verschieben.

Termine 2021/2022

Donnerstag und Freitag von 9:15 bis 16:45 Uhr
Samstag von 9:15 bis 15 Uhr

 Modulbezeichnung

Modul

Unterricht

Leistungsnachweis

CAS Öffentliche Beschaffungen:      
Grundlagen der öffentlichen Beschaffung: Compliance und Projektmanagement CAS 1 | FA 1 25./26./27. Februar 2021 Prüfung (2h closed book): KW 11/12
Projektplanung und Verfahrenswahl CAS 2 | FA 2 25./26./27. März 2021 Fallstudie (2h open book): KW 14/15
Ausschreibungsunterlagen/Veranlassung der verfahrensgemässen Beschaffung CAS 3 | FA 3 29. April - 1. Mai 2021
Abgabe Projektarbeit: 1. Juli 2021
Angebotsöffnung, Evaluation, Nachbereinigung, Zuschlag und Vertragsabschluss CAS 4 | FA 4 27./28./29. Mai 2021 Fallstudie (2h open book): KW 23
Nachhaltige Beschaffung* CAS 5 10./11./12. Juni 2021 Schriftliche Prüfung oder Abgabe Reflektionsarbeit: KW 25
Spezialthemen der öffentlichen Beschaffung* CAS 6 24./25./26. Juni 2021 Abgabe Reflektionsarbeit: KW 27
CAS Technologie-Beschaffungen:      
Kommunikation und Debriefing CAS 1 | FA 5 August 2021
Mündliche Prüfung
Vertrag, Claim-Management und operative Beschaffungsabwicklung CAS 2 | FA 6 September 2021
Präsentation & Gespräch
Strategisches Beschaffungsmanagement CAS 3 | FA 7 Oktober 2021
Präsentation & Gespräch
ICT-Strategie und ICT-Projekte CAS 4 November 2021
Prüfung
ICT Sourcing CAS 5 Dezember 2021
Prüfung
Spezialthemen von Technologie-Beschaffungen* CAS 6 Januar 2022
Reflektionsarbeit

Studiengebühren

Varianten der Weiterbildungsteilnahme:

Variante

Preis

Inklusive

Ihr Vorteil

Gesamter DAS ICT-Beschaffungen CHF 18'500.- Integrationsarbeit für CHF 500.- anstelle einzelner Module für CHF 19'200.-
Ein einzelner CAS Öffentliche Beschaffungen oder Technologie-Beschaffungen CHF 9'600.- Abschlussarbeit für CHF 1'000.- anstelle sechs einzelner Module plus Abschlussarbeit für CHF 10'600.-
Alle 6 FA-Module zusammen CHF 8'600.-   anstelle sechs einzelner Module für CHF 9'600.-
Ein einzelnes Modul CHF 1'600.- Leistungsnachweis für CHF 200.- anstelle drei Weiterbildungstage plus Leistungsnachweis für CHF 2'000.-
Ein Weiterbildungstag CHF  600.- Ohne Leistungsnachweis  

Die Studiengebühren beinhalten: 

  • Modulunterricht
  • Diplomverleihung
  • Zugang zur E-Learning-Plattform
  • Schulungsunterlagen
  • Modulabschlüsse (Leistungsnachweise)
  • Getränke, Pausenverpflegung, Mittagessen
  • Abschlussarbeit

Beratungsgespräch vereinbaren

Gerne stehen wir Ihnen telefonisch, persönlich oder per E-Mail für eine Beratung zur Verfügung. Wir freuen uns über Ihre Anfrage über das Kontaktformular.

 

Oder besuchen Sie uns an einem unserer Infoanlässe:
Mittwoch, 9. September 2020 | Zeit: 17:00 – 18:00 Uhr | Raum: 002 | Ort: Universität Bern, Engehaldenstrasse 8, 3012 Bern oder online via Zoom: https://zoom.us/j/874829010 | Anmeldung: Via Anmeldeformular

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