IT-Beschaffungskonferenz 2017

Dienstag, 15. August 2017 an der Universität Bern

„Zukunft der IT-Beschaffungen“

An der IT-Beschaffungskonferenz am 15. August 2017 wird Nationalrätin Regula Rytz über die aktuelle politische Diskussion zum neuen Beschaffungsgesetz referieren, BBL-Direktor Pierre Broye die Chancen und Herausforderungen des neuen Gesetzes bezüglich IT-Beschaffungen aufzeigen und Andreas Amsler von der Firma Liip die Ziele und Funktionsweise von Micro-Services erläutern. Weitere 30 Referierende vertiefen in zahlreichen Fachsessions relevante Themen rund um IT-Beschaffungen und diskutieren unter anderem mit dem EDÖB Adrian Lobsiger die Frage des Öffentlichkeitsprinzips im neuen Beschaffungsrecht.

 

Kurz nach der Sommerpause ist es wieder soweit: An der sechsten IT-Beschaffungskonferenz mit rund 300 Teilnehmenden wird am Dienstag, 15. August 2017 an der Universität Bern die Zukunft von Informatikbeschaffungen aus politischer, juristischer, operativer und technologischer Sicht behandelt. Das Eröffnungsreferat hält Regula Rytz, die als ehemalige Baudirektorin der Stadt Bern und heutige Nationalrätin über den aktuellen Stand der parlamentarischen Diskussion der Beschaffungsgesetz-Revision informieren wird. In ihrem Referat behandelt sie die politisch umstrittenen Punkte und zeigt einen Fahrplan auf, bis wann das Gesetz von Seiten des Parlaments in Kraft treten könnte.

Im Anschluss an die politische Perspektive beleuchten der Direktor des Bundesamts für Bauten und Logistik (BBL) Pierre Broye zusammen mit Bruno Gygi, Leiter Kompetenzzentrum Beschaffungswesen Bund (KBB), die Chancen und Herausforderungen des neuen Gesetzes aus der Sicht einer zentralen Vergabestelle des Bundes. Aus technologischer Sicht führt Andreas Amsler des Agile Web Development-Anbieters Liip AG in die Funktionsweise und Möglichkeiten von Micro-Services ein, mit denen komplexe Anforderungen in IT-Projekten umgesetzt werden können.

Darauf folgen Fachsessions zu den Grundsätzen von IT-Beschaffungen, Sourcing-Entscheidungen in der öffentlichen Verwaltung, Beschaffung agiler Software-Entwicklungen, Reduktion von Hersteller-Abhängigkeiten, zum Beschaffungs-Design, über juristische Spezialgebiete und einer Session auf Französisch, unter anderem mit dem Direktor der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) Michel Huissoud. In der abschliessenden Podiumsdiskussion mit dem Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) Adrian Lobsiger wird der Frage des Öffentlichkeitsprinzips im neuen Beschaffungsrecht nachgegangen. Die Plenumsreferate und ausgewählte Fachsessionen werden simultan auf Französisch übersetzt.

Die Konferenz richtet sich an Beschaffende, Anbieter, Beraterinnen und Juristen, die im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens tätig sind und sich mit Informatik-Themen auseinandersetzen. Die IT-Beschaffungskonferenz findet jährlich seit 2012 statt und wird durch die Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern, das Informatiksteuerungsorgan des Bundes ISB, die Schweizerische Informatikkonferenz SIK, swissICT und CH Open veranstaltet.

Zeit und Ort

Dienstag, 15. August 2017 von 09:00 bis 16:30 Uhr
Universität Bern, vonRoll-Areal, Fabrikstrasse 6, 3012 Bern

Programm (Übersicht)

Hier geht es zum Programm der IT-Beschaffungskonferenz 2017.

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